Das Logo des Deutschen MusikautorenpreisesDas Logo des Deutschen Musikautorenpreises
Søren Nils
Eichberg
Kategorie Komposition Musiktheater
Søren Nils Eichberg
Kategorie Komposition Musiktheater

Der Juror über den Deutschen Musikautorenpreis: „Ich erhoffe mir, dass die Nominierten und die Preisträger die Auszeichnung als die Würdigung verstehen, als die sie gemeint ist. Das ist eine Anerkennung von den engsten Kollegen und zwar über die Genres hinweg und hat mir selbst damals sehr viel bedeutet. Und ich wünsche mir, dass die Preisträger das als Ansporn sehen können, denn das kann man als Musiker immer gebrauchen.“

Seinen Durchbruch erzielte Søren Nils Eichberg mit dem Violinkonzert „Qilaatersorneq“, das 2001 in Brüssel im Concours Reine Elisabeth den Kompositionspreis erhielt und seitdem international aufgeführt wurde. Fünf Jahre lang war Eichberg Hauskomponist des Dänischen Rundfunksinfonieorchesters, einem der wichtigsten Klangkörper Skandinaviens. Er nahm dort unter anderem seine ersten drei Sinfonien auf, für die er 2017 für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert wurde. Der amerikanischen Geigerin Hilary Hahn komponierte er das Stück Levitation für eine Tournee und ein Deutsche-Grammophon-Album, das mit einem GRAMMY-Award ausgezeichnet wurde. Eichbergs Oper GLARE über künstliche Intelligenz wurde 2014 an der Royal Opera Covent Garden in London uraufgeführt und von einem Kritiker der Times als beste zeitgenössische Kammeroper, die er je gesehen habe, beschrieben. Das Werk erhielt seitdem Neuproduktionen in Schweden und Deutschland. Große Beachtung fand auch die Flüchtlings-Oper „Schönerland“ am Staatstheater Wiesbaden. Derzeit läuft Eichbergs neuste Oper „Wolf unter Wölfen“ am Theater Koblenz.