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Christina
Kubisch
Kategorie Komposition Klangkunst
Christina Kubisch
Kategorie Komposition Klangkunst

Die Jurorin über die Kategorie „Komposition Klangkunst“ des Deutschen Musikautorenprei-ses: „Der Preisträger oder die Preisträgerin muss einerseits sehr offen sein für vieles, insbesondere für Bezüge außerhalb der Musik. Außerdem muss er oder sie eine gewisse musikalisch fundierte Ausbildung haben. Komposition ist sehr, sehr wichtig. Nicht nur Klänge aneinanderreihen.“

Christina Kubisch studierte Malerei, Musik und Elektronik in Hamburg, Graz, Zürich und Mailand. Auf Performances und Videoarbeiten in den 1970er Jahren folgen seit Beginn der 1980er Jahre raumbezogene Klanginstallationen, Lichträume und Arbeiten im öffentlichen Raum sowie zahlreiche elektro-akustische Kompositionen und Radioproduktionen. Seit 2003 tritt die Klangkünstlerin erneut live auf. Christina Kubisch erhielt nationale und internationale Stipendien, residencies und Auszeichnungen, u. a. Preisträgerin des Kulturkreises im BDI 1988, Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn e.V. 1990, Arbeitsstipendium des Senats von Berlin 1995, Carl Djerassi Honorary Fellowship, USA 2000, Ehrenpreis des Deutschen Klangkunstpreises 2008, SR Medienkunstpreis 2009, Stadtklangkünstlerin Bonn, Beethovenstiftung 2013, Karl-Sczuka-Preis 2016 (mit Peter Kutin und Florian Kindlinger).